Rübezahl

ps_235
Neunzehnter Auftritt Rübezahl. Paschke.
PASCHKE stramm stehend, während Rübezahl zuweilen noch halb in Gedanken mit seinem blauen Taschentuch die Stühle berührt Gestatten Sie mir, zu sprechen?
RÜBEZAHL Ja, Du Schuft.
PASCHKE lächelnd Wie süss das klingt! Herr Raxer hat mich schon informiert. Sie wünschen, wie ich annehme, die Unruhe in der Welt zu vermehren. Sammeln Sie – die verkommenen Existenzen, die vom Schicksal einfach – zu Krüppeln gemacht sind. Mit einer Gesellschaft von diesen Leuten, die zu Allem fähig sind, können Sie auch Alles machen. Die Saat ist heute reif – nur schnell zupacken. Ich bin nicht so anmassend, dass ich mir einbilde, ganz alleine die schärfsten Infamitäten ausbrüten zu können. Aber – gestatten Sie mir, die Unterdrückten – die Leute, die ihr Selbstbewusstsein verloren haben – die eine sogenannte Würde nicht mehr kennen – hierherzubringen. Sie werden dann bedient werden, dass Ihr Temperament –
RÜBEZAHL Dass meine Wut – meinen Sie – zur Raserei wird – nicht wahr?
PASCHKE Ganz richtig! Eine Gesellschaft von Schweinhunden –
RÜBEZAHL Raxer! Raxer! Raxer!

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