Kometentanz

Der Zofenwalzer

Die Zofe oben auf dem Globus schiebt ihren Saturnhut ins Genick, giebt den Dienern wieder ein Zeichen —  und die großen drei Saturnringe werden einzeln über den Kopf der sich bückenden Zofe hinweg abgenommen und weggetragen.

Die Zofe läßt von den Spielleuten ihren Walzer spielen, springt vergnügt runter vom Globus und fordert den König zum Mittanzen auf —  der aber giebt ihr den Scharfrichter zum Tänzer. Und bald wird ein schwungvoller Walzer von den Hofleuten und Haremsdamen getanzt. Die Diener mit den Stocklaternen stellen sich mit dem Rücken gegen den Globus und bilden einen Kreis um ihn. Leider werden nun von einigen Übermütigen ein paar astronomische Instrumente mit in den Arm genommen —  und dieser Übermut findet solchen Anklang, daß bald außer Globus und Fernrohr alle Instrumente den Zofenwalzer mittanzen.

Wie das der König sieht, schreitet er tiefernst in die Mitte und verbietet das weitere Tanzen.

Die Instrumente werden wieder rechts und links an die richtigen Stellen gesetzt. Die Stocklaternen stehen auch bald wieder rechts und links wie am Anfange.

Der König hat seine linke Hand auf den Himmelsglobus gelegt und läßt traurig den Kopf auf die Brust sinken.

Die Nachtigallen sind wieder sehr laut.

Die Menschen sind still.

Leise Sphärenmusik wogt auf und nieder.

Nur einzelne der Haremsdamen behalten ihre Saturnhüte auf, die meisten Damen geben ihre Hüte den Dienern und seufzen.

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