Der Tod der Barmekiden

Der Tod der Barmekiden

Arabischer Haremsroman

 


ps_scheerbart-muehsam Der Orient ist gross.

Und die Geister des Orients sind auch gross. Wenn’s Neumond ist, versammeln sie sich auf dem Demawand und benehmen sich da sehr laut —  sehr laut.

Die Dschinnen kreischen und quieken. Die Drachen fauchen und grunzen. Die Feeen zischen und quarren. Die Zwerge husten und prusten. Die bösen Gespenster braaschen und plärren. Die starken Narren prügeln sich. Und die grossen Götter schleudern mächtige Felsblöcke in die dunklen Thäler hinab, dass Alles kracht.

Auf dem Demawand heult’s, brummt’s, knistert’s. Die harten Berge knarren, knacken, bersten.

Die Unsichtbaren jammern jubelnd, zerstampfen und zerscharren die Steine, sausen sich verschnaufend vorüber —  und stöhnen wie aus weiter Ferne.

Alte Graubärte halten lange lange Reden.

Und dazwischen donnert’s, dass das ganze Gebirge platzt. Gleich danach klingen von unten herauf helle feine Glocken —  die guten Geister flüstern und singen dazu.

Und dann schreien plötzlich Alle durcheinander.

Wüster Lärm! Wüster Lärm!

ps_scheerbart_ja_was
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